Archive for the ‘Augsburger Bombennacht’ Category

Zum Volkstrauertag erinnern Schüler an die Bombennacht im Februar 1944

volkstrauertag-10 “ Frieden sei in einigen Regionen der Welt ein seltenes Gut, sagte Augsburgs Sozialreferent Stefan Kiefer. So sieht es auch Amer, Zehntklässler der Albert-Einstein-Mittelschule in Haunstetten. Er hat palästinensische Wurzeln. „Kürzlich schlugen im Gazastreifen viele Bomben ein. Wir wussten nicht, wie es unseren Verwandten geht. Dort wird wahrscheinlich immer Krieg herrschen. Deswegen sollten wir uns in Deutschland glücklich schätzen.“
Die Schüler der Albert-Einstein-Mittelschule gestalteten die Gedenkstunde zum Volkstrauertag mit. Sie stellten vier Lebensgeschichten von Augsburgern vor, die die Bombenangriffe Read more »

„Das Dreirad war oben gehangen und verbrannt“ (Herr Feckler war damals 4 Jahre alt)

bombennacht1944-5 Mein Onkel hat mir ein Dreirad gemacht. Und es war in den tollsten Farben bemalt. Und dann habe ich mich wahnsinnig darauf gefreut. Und dann bin ich rein und das Dreirad war oben gehangen und ist verbrannt und war verrostet.
Also ich bin am 15.02.1940 geboren, das heißt ich war damals 4 Jahre alt. Wir waren normalerweise eigentlich, wie es damals geheißen hat, evakuiert, das heißt man hat die Städte nach Möglichkeit menschenfrei gemacht, ja, ein Vakuum geschaffen und wir waren auf dem Land draußen in Ansbach Bäumenheim. Vielleicht kennt das irgendjemand. Das ist also die Bahnstation heute vor Donauwörth, wenn man Richtung Donauwörth fährt. Read more »

Erinnerungen von Frau Gruber

bombennacht1944-6 Also ich war damals im 2. Lehrjahr und zwar waren wir evakuiert in Ottmaring, weil meine Eltern schon beide alt waren und damals war es so, die mussten dann von Haunstetten weg ziehen. Das war damals Pflicht, der nicht in der Arbeit war. Die älteren Leute mussten damals einfach weg oder Frauen mit Kindern und dann sind wir in Ottmaring auch evakuiert worden und zwar war da meine Mutter, die hat da einen Bruder draußen gehabt. Da sind wir dann untergekommen und dann bin ich halt immer von Ottamring nach Haunstetten in die Lehre gefahren. Jeden Tag in der Früh mit dem Fahrrad nach Friedberg und dann mit dem Zug in die Haunstetter-Straße und dann von der Haunstetter-Straße mit der Straßenbahn nach Haunstetten. An dem Tag war es auch so, so gegen 14:00 Uhr wie es da auf dem Plakat ist. Read more »

Frau Schneider erzählt von ihren Erlebnissen in der Bombennacht

bombennacht1944-4 Am Nachmittag habe ich gehört, dass Messerschmitt angegriffen wird. Kurz vor 14 Uhr und es hat natürlich ganz schön gekracht. Nach dem der Angriff vorbei war, haben sie noch Flugblätter runtergeworfen und da hat drauf gestanden: „Wir kommen wieder!“.
Also dann habe ich zu meine Eltern gesagt, sie sollen gleich zu mir kommen, oben ist vielleicht ein bisschen besser als unten in der Nähe von Messerschmitt. Also sind meine Schwestern gekommen und meine Eltern. Meine Brüder waren ja früher alle im Krieg.
Und dann haben wir abends noch einen Tee getrunken und dann hat die Sirene geläutet. Meine Tochter war 7 Wochen alt, die habe ich im Wagen gehabt. Und dann sind wir zum guten Glück in des Häuschen, das waren 4 Parteien, sind wir alle runter gegangen und haben des dann mitgemacht. Read more »

Zeitzeugen der Augsburger Bombennacht 1944

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EVERYTHING WILL BE ALRIGHT IN THE END, IF NOT, IT’S NOT THE END!

Augsburger Bombennacht, Sonderbeitrag der Augsburger-Allgemeine

Dear friend, could you even imagine living on the edge of hope and pray that you will see the light of the day tomorrow?
The people who lived in Augsburg, 70 years ago, were already used to it. It wasn’t something to get used to it, it was something you had to do to survive. Some of them have happily made it and on the 25.02.2014 they came to tell us some of their personal experience from the night 25-26 February 1944, when hundreds of people died in the bomb attack which destroyed the city in which we’re living today.
Two women and two men were glad to share some terrifying memories. All of them are older than 70 years. Mister Feckler was only 4 years and he has been through his worst part of his entire life. Can you imagine hiding and hoping you would live when all of the children today are playing in the back-yard or running after each other? I just can’t. When you’re supposed to watch out that nobody steals your ball, you must take care of your family and of yourself too.
Or when you’re 29 years old and you have a little baby, only 6 weeks old and all you could ever want is to hide him in a safe place that at least him would survive, like Misses Schneider did.
All you had was the clothes you were wearing and your hope. When they began to hear the sirens, they had only from 5 to 10 minutes to run into their basement or find a shelter and stay there until the planes flew away. The whole night was a terrifying nightmare.
So, I have to ask you one more time: Play or get played?
Stay strong and NEVER believe what other people say. Use your own brain, think and don’t let you be fooled by people who appear overnight and think they got what it takes to run the world because all we have is ourselves and the best things in life aren’t things.
Oh, I almost forgot. One rule to live our life? Live by the motto:
EVERYTHING WILL BE ALRIGHT IN THE END, IF NOT, IT’S NOT THE END!

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es nicht das Ende! (Augsburger Bombennacht 1944)

bombennacht1944-3 Lieber Freund, kannst du dir vorstellen, mit der Hoffnung am Ende zu sein und zu beten, dass du am nächsten Tag das Tageslicht erblickst?
Die Menschen, die vor 70 Jahren in Augsburg lebten, waren bereits daran gewöhnt. Es war etwas, das sie tun mussten, um zu überleben.
Einige dieser Menschen haben überlebt und kamen gestern (Mi.26.02.2014), um uns von ihren Erlebnissen der Nacht vom 25.-26.Februar 1944 zu berichten. In dieser Nacht starben Hunderte von Menschen in dem Bombenangriff, der die Stadt, in der wir heute leben, zerstörte.
Zwei Frauen und zwei Männer waren froh, einige erschreckende Erinnerungen zu teilen. Alle von ihnen sind älter als 70 Jahre. Herr Feckler war damals nur 4 Jahre alt; er zählt diese Zeit zu der schlimmsten seines Lebens.
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